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Waschbären in LE: Bürgerhinweise zeigen Wirkung!

Unser Artikel „Der Waschbär: putzig – aber problematisch“ im Amtsblatt vom 16. Oktober hat viel Aufmerksamkeit ausgelöst. Zahlreiche positive Rückmeldungen aus der Bürgerschaft haben uns erreicht. Besonders aus Oberaichen berichteten Anwohner über nächtliche Waschbärbesuche und Schäden auf ihren Grundstücken.
Eine betroffene Familie schilderte uns ausführlich ihre Erfahrungen. Trotz zahlreicher eigener Schutzmaßnahmen kehren die Waschbären immer wieder zurück. Die Frage war: Was können die Betroffenen noch tun und welche Unterstützung gibt es?
Wir haben das Anliegen aufgegriffen!
In der Bürgerstunde der Gemeinderatssitzung am 20. Oktober hat ein Mitglied unseres FDP-Vorstandsteams das Thema angesprochen und um Unterstützung gebeten.
Die Stadtverwaltung hat schnell reagiert. Dafür sagen wir ausdrücklich DANKE!
In Abstimmung mit dem Landratsamt Esslingen hat sich die Stadt mit der Möglichkeit befasst, Stadtjäger offiziell zu bestellen. Damit soll das bisher umständliche Verfahren für betroffene Bürgerinnen und Bürger vereinfacht werden.
Bisher mussten Betroffene selbst einen Stadtjäger suchen und für jeden Einzelfall eine Genehmigung bei der Unteren Jagdbehörde beantragen. Durch die Bestellung von Stadtjägern durch die Stadt können sich Betroffene künftig direkt an diese wenden und notwendige Maßnahmen beauftragen. Die Kosten müssen allerdings weiterhin selbst getragen werden.
Wichtig bleibt: Zunächst müssen geeignete Maßnahmen zur Vergrämung ausgeschöpft werden. Auch der Tierschutz ist zu beachten.
Was können Betroffene selbst tun?
Das Landratsamt Esslingen hat hierzu ein hilfreiches Faltblatt mit konkreten Tipps veröffentlicht. Dazu gehören das Sichern von Mülltonnen, das Entfernen von Futterquellen und das Verschließen möglicher Zugänge zu Gebäuden.
Das vollständige Faltblatt „Waschbären im Wohngebiet“ stellen wir auf unserer Homepage www.fdp-le.de zur Verfügung.
Unser Dank gilt den aufmerksamen Bürgerinnen und Bürgern, die uns ihre Erfahrungen geschildert haben, und insbesondere der Stadtverwaltung für die schnelle, konstruktive und unbürokratische Unterstützung.
So funktioniert kommunale Zusammenarbeit: Bürger sprechen Probleme an, wir bringen sie ein und gemeinsam werden Lösungen auf den Weg gebracht.